Aktuell

transformer-berlin

Programm zur BERLIN ART WEEK am 9. & 10. September 2020
in Kooperation mit „Geyersbach – receycled furniture & culture“ (www.geyersbach.com)

Mit einer zweitägigen Veranstaltung, kehrt transformer-berlin, wie in jedem Jahr periodisch mit einer Veranstaltung in seine Ausgangsbasis der ehemaligen RaumErweiterungsHalle in der Kopenhagener Str. 22 zurück und präsentiert in Partnerschaft mit „Geyersbach – furniture & culture“ ein facettenreiches, interaktives Programm, welches die Auswirkungen der „Corona-Krise“ im kulturellem Feld Berlins diskursiv zum Gegenstand hat.

Dabei werden verschiedene Expert*innen aus dem aktuellen Berliner Kunstfeld, wie künstlerische Leiter*innen, freie Kurator*innen,  Künstler*innen, Kritiker*innen“, Wissenschaftler*innen, Organisator*innen und offizielle Repräsentant*innen des „Netzwerkes Freie Szene“, der „Kulturprojekte Berlin“ sowie der „Berlin Art Week“(*1) zu Wort kommen, um über ihre Erfahrungen seit Beginn der „COVID-19-Pandemie“ zu sprechen.
Dazu werden weitere Gästen durch unterschiedliche Audio- und Video-Livestreams in die RaumErweiterungsHalle zugeschaltet.

Da laut aktuellem Stand des Berliner Senats ab September 2020 für Besucher*innen wieder größere Veranstaltungen für Besucher zugänglich sein werden, sind nach kurzen Einführungsvorträgen und Podiumsdiskussionen auf der Bühne an den beiden Tagen, alle Beteiligten und Besucher*innen (physisch Anwesende sowie Online via Stream und Chat zugeschaltete) zur anschließenden, interaktiven Abschlussdiskussion eingeladen.

Folgende Fragen und Aspekte sollen dabei gemeinsam zur Sprache kommen:

  • inwieweit haben sich durch die Corona-bedingten Einschränkungen in Produktion, Kooperation, Umsetzung, Präsentation,… auf die künstlerische Arbeit in den verschiedenen Bereichen ausgewirkt?
  • welche existenziellen Schwierigkeiten sind dadurch aufgekommen?
  • wie sieht es mit der persönlichen Arbeits- und Einkommenssicherheit aus?
  • inwieweit waren die finanziellen Unterstützungen des Senats hinreichend?
  • welche neuen, hybriden Formate der Produktion und Präsentation sind sowohl im realen Raum, als auch im virtuellen Raum entstanden?
  • in welchem Segment ist eher analoger, in welchem digitaler Einsatz diverser Medien sinnvoll?
  • welche neuartigen Mechanismen, Formen und Kooperationen haben sich für die eigene Arbeit herauskristallisiert?
  • welche tragfähige Visionen können dauerhaft aus der „Corona Krise“ heraus für die Berliner Kunstlandschaft entwickelt werden?
  • welche allgemeinen, strukturellen Veränderungen hinsichtlich Konzeption und Präsentation von Ausstellungen und Veranstaltungen werden sich im öffentlichen Raum (inner- und außer-institutionell) ergeben?
  • welche neuartigen, hybriden Formate des „in-between“ sind sowohl in Produktion und Präsentation entstanden?
  • welche Bedeutung hat Kunst und Kultur (Stichwort „Systemrelevanz“) innerhalb der aktuellen Berliner Stadtlandschaft?
  • welche neuen Wege wären praktisch zu begehen, um eine erhöhte Solidarität sowie vermehrte, gegenseitige Unterstützung innerhalb der gesamten Berliner Kulturszene zu erreichen

Vorläufiger Programmablauf: MI, 9.9. & DO, 10.9.2020, Beginn jeweils 18 Uhr
in der REH/Geyersbach; Kopenhagener Str. 22, 10437 Berlin

Einführung: Ulf Geyersbach & Marcus Kettel

Live-Diskussionen zur kulturellen Situation in Berlin vor Ort auf „Geyerbachs Bühne“ mit jeweils einer der oben genannten Repräsentan*innen (*1), Moderation
sowie Zuschaltung von Gästen über unterschiedliche Streams in die Halle und Live-Übertragung via Facebook.

Dazu Programmpunkte mit Vorträgen, Präsentationen aus Evaluationen zur Krise, Live-Performances, Videoeinspielungen sowie künstlerische Installationen und Informationsmaterial vor Ort an beiden Tagen.

(Namen aller Teilnehmer*innen und detaillierter Programmablauf folgen hier in Kürze!!!)