Aktuell

UPCOMING/DEMNÄCHST:

Frühjahr 2021

Transdisziplinäre Veranstaltung mit Ausstellung, Symposium und Workshop zum übergeordneten Thema „Post-Corona-Experiences“ (1-wöchig, Teilnehmer*innen tba) mit Berliner Künstler*innen

sowie

diversen Repräsentant*innen (Leiter*innen von Institutionen, Projekträumen und Initiativen, Kurator*innen, Expert*innen, Kunstvermittler*innen,…) der Berliner Kulturlandschaft.

In diesem einwöchigen Ausstellungsprogramm mit Exponaten von talentierten Berliner Künstler*innen, werden ausschließlich Arbeiten präsentiert, die während der „Corona-Zeit“ entstanden sind und sich darauf beziehen.

 Zur Auftaktveranstaltung werden sowohl internationale Berliner Künstler*innen über ihre Erfahrungen sprechen -die sie während der „Corona-Krise“ gemacht haben- als auch Repräsentantinnen aus diversen kulturellen Feldern zu Wort kommen, um gemeinsam Themen verschiedenster Fördermöglichkeiten sowie die Notwendigkeit neuartiger Allianzen mit vermehrter Teilhabe zu erörtern und neue Impulse zu setzten.

Ebenso wird es einen begleitenden, einwöchigen Workshop und temporären Campus mit mehreren Künstler*innen und lokalen Initiativen zu oben angegebenen Themen in der RaumErweiterungsHalle als „interaktives Stadtlabor“ geben.

Folgende Themenbereiche sollen dabei gemeinsam zur Sprache kommen:

– Inwieweit haben sich durch die „Corona-bedingten“ Einschränkungen in Produktion, Kooperation, Realisierung, Präsentationen,… auf die künstlerische Arbeit in den verschiedenen, interdisziplinären Bereichen ausgewirkt? Welche existenziellen Schwierigkeiten sind dadurch entstanden? Inwieweit waren die finanziellen Unterstützungen und Stipendienprogramme des Berliner Senats bisher hinreichend? Inwieweit war eine neue Solidarität unter den Akteuren spürbar und wie kann diese nachhaltig weiter wirken? …

– Welche neuen Kooperationen, Methoden und Strategien ergaben sich für Künstler*innen daraus? Welche hybriden, transmedialen Formate des „in-between“ sind bzgl. der Präsentation dabei sowohl im realen, als auch im virtuellen Raum dabei entstanden? Welche tragfähigen Module können dauerhaft daraus entwickelt werden?…

– Welche stadtbezogenen, strukturellen Veränderungen hinsichtlich Konzeption und Präsentation im öffentlichen Raum ergeben sich daraus, sowohl inner-, als auch außerinstitutionell? Welche Bedeutung hat Kunst und Kultur (Stichwort „Systemrelevanz“) innerhalb der gesamten Berliner Stadtlandschaft? Welche neuartigen Aspekte für die Vermittlungsarbeit haben sich innerhalb des aktuellen Outreach-Diskurses dabei herauskristallisiert?…

Zur Finissage und zum Abschluss des Workshops wird es in der RaumErweiterungsHalle eine Performance des mehrdimensionalen „in-between“ der Performancekünstlerin Selin Davasse geben, in welcher sämtliche Aspekte der Workshop-Woche künstlerisch verhandelt werden.

 (*1) Unter strenger Berücksichtigung der dann geltenden „Corona-Bedingungen“, werden nach kurzen Einführungsvorträgen und Podiumsdiskussionen auf der Bühne, alle Beteiligten und Besucher (physisch Anwesende sowie Online via Stream und Chat zugeschaltete) zur anschließenden, interaktiven Diskussion eingeladen.

 

ACTUAL/AKTUELL:

Programm während der BERLIN ART WEEK 10.-13. September 2020

Im Sinne der experimentellen, urbanen Feldforschungspraxis von transformer-berlin, werden während der „Berlin Art Week“ täglich interaktive Radtouren von Marcus Kettel zu „neuen Kunsträumen“ (Institutionen, „Projekt-Spaces“, lokalen Initiativen,…) und markanten, außergewöhnlichen Präsentationsorten im öffentlichen Raum Berlins angeboten.

Dies, jeweils vor Ort mit Gesprächen und Interviews mit Repräsentant*innen diverser Locations an den unterschiedlichen Stationen zum Thema „Stadtentwicklung/Stadtraumveränderungsdynamik“ im kulturellen Kontext, sowie zur spezifischen institutionellen Funktionsveränderung/Umnutzung durch Kunst- und Kultur in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Treffpunkt am 10. und 11.9. jeweils 15 Uhr vor der „RaumErweiterungsHalle“, Kopenhagener Str. 19, 10437 Berlin, sowie am 12. und 13.9. vor dem „Studio Marcus Kettel“, Oderberger Str. 7, 10435 Berlin, mit eigenen Fahrrädern.

Die Führung findet auf Deutsch und Englisch statt.

(Gesamtdauer jeweils ca. 4 Std. / Info, Anmeldung und Newsletterbestellung unter transformer-berlin@email.de)

Diese interaktive, partizipative Vermittlungsveranstaltung im öffentlichen, privaten und hybriden Raum des „in-between“ wird 2020 vierteljährlich angeboten und 2021 weiter ausgebaut!